Isst du denn auch genug Eiweiß?!

Blog: Eiweiß
Foto: Timo Klostermeier - Pixelio.de

Diese Frage stelle ich mir selber im Moment relativ häufig, da ich auch für mein kleines Mäuschen mitkoche und da oft mit ihr mit esse. Und ich merke doch, dass mir die kohlenhydratreichere Ernährung nicht ganz so gut tut. Ich bin oft sehr müde, habe verstärktes Verlangen nach Süßem und emotional bin ich auch nicht ausgeglichen.

 

 

Geht es dir vielleicht auch manchmal so? Fragst du dich nun, was das Ganze jetzt mit eiweißreicher Ernährung zu tun hat? Oder was denn gute Eiweißquellen sind, wie viel Eiweiß du brauchst und wozu das überhaupt gut ist? Dann schau doch mal, welche Infos ich heute für dich habe! 

 

Aufgaben von Eiweiß im Körper im allgemeinen

  • es ist wichtig für den Aufbau der Körperzellen; für die Halte- und Stützfunktion
  • Eiweiße sind Bestandteile der Muskelzellen
  • es hilft bei der Produktion von Antikörpern zur Immunabwehr
  • es wirkt bei der Hormonbildung mit

Das Eiweiß lässt sich in pflanzliche und in tierische Quellen einteilen.

Manche Baustoffe - so genannte Aminosäuren - sind für uns lebensnotwendig (essentiell).

 

Welche Lebensmittel zählen denn überhaupt zu den Eiweißlieferanten?

  • Fleisch
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Eier
  • Milch- und Milchprodukte
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Erbsen
  • Pseudogetreide wie Amaranth und Quinoa
  • Nüsse und Samen
  • Sprossen
  • Soja, Tofu

Da die Anteile der Aminosäuren aus tierischen Quellen eher dem Bedarf des Menschen entsprechen, besitzen tierische Eiweißlieferanten eine höhere biologische Wertigkeit.

Das bedeutet, sie sind in ihrer Zusammensetzung leichter für den menschlichen Körper verfügbar als das Eiweiß aus pflanzlichen Quellen. 

 

Die Auswirkungen des unterschiedlichen Makronährstoffanteils lt. Metabolic Typing

In unserem Körper gibt es 11 homöostatische Kontrollsysteme. "Homöostase" bezeichnet die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes eines offenen dynamischen Systems durch einen internen regelnden Prozess (Wikipedia). Abhängig sind diese Kontrollsysteme durch unsere ererbten Stärken sowie Schwächen - beeinflusst werden sie durch unseren Ernährungs- und Lebensstil. Treten in einem der Systeme Schwankungen auf, kommt es meist in anderen Systemen auch zu Störungen. Diese 11 Kontrollsysteme beeinflussen: das autonome Nervensystem, das Verbrennungssystem, Prozesse der Fettverbrennung, das Gleichgewicht des Säure-Basen Haushaltes, das Elektrolytgleichgewicht, das Prostaglandingleichgewicht, die Drüsentypen, die Bluttypen, körperlich bedingte Elemente, das Gleichgewicht der Steroidhormone, sowie das Gleichgewicht der Neurotransmitter. 

 

Darum hat der passende Anteil an Makronährstoffen (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate) eben auch einen Einfluss auf unser emotionales Befinden (Stimmungsschwankungen oder wenig Emotional), wie gut unser Gewebe verheilt, ob wir sauer oder basisch veranlagt sind, ob wir zu hohem oder zu niedrigem Blutzucker neigen, ob wir lethargisch/ruhig oder nervös/reizbar sind, ob wir einen langsamen oder einen schnellen Stoffwechsel haben usw. Ebenso werden unser Schlaf, das Sättigungsempfinden, der Energielevel sowie das Gewicht beeinflusst. 

 

Jetzt kommt es halt noch stark auf deinen Stoffwechseltyp an. Pflanzliche Eiweißquellen alleine reichen einem Eiweißtypen nicht, um seinen Nährstoffbedarf zu decken. Ein Eiweißtyp muss daher Eiweiß aus pflanzlichen Quellen immer mit Eiweiß aus tierischer Herkunft kombinieren. Ein Kohlenhydrattyp kann eine rein pflanzliche Eiweißzufuhr bei einer Mahlzeit schon eher zufrieden stellen. Aber auch Mischtypen sollten darauf achten, ausreichend Eiweiß (auch aus tierischen Produkten) aufzunehmen. 

 

Wenn wir uns also schon längere Zeit entgegen unserem individuellen Typen ernähren, wird es früher oder später zu Problemen in einem (oder mehreren) dieser Kontrollsysteme kommen. Der ausreichende Eiweißanteil spielt hierbei unter Anderem einfach einen entscheidenden Faktor. 

 

Mehr über deinen persönlichen Stoffwechseltyp erfährst du -> HIER

 

Alles Liebe und bis bald, 

deine Manuela

Hier kommst du zu weiteren interessanten Beiträgen zum Thema Ernährung

Hier gelangst du zur Blog-Übersicht

Kommentar schreiben

Kommentare: 0