Mein Entspannungsbad - Über Kokosöl & Aromabäder

Blogartikel Entspannungsbad
Foto: Regina Kaute - Pixelio.de

Hallo lieber gesundheitsbewusster Mensch, 

 

was gibt es wohl schöneres, als ein feines Entspannungsbad? Gerade jetzt, in der kalten, trüben Jahreszeit eine richtige Wohltat für Körper und Seele! 

 

Heute möchte ich dir mein persönliches "Rezept" für ein solches Bad vorstellen - und vielleicht ist noch der ein- oder andere interessante Tipp zum Thema Baden für dich dabei ;)

 

Durch ein Aromabad kann man sich ja die unterschiedlichsten Wirkungen der ätherischen Öle zu nutzen machen: Stressabbau, Einschlafhilfe, Enspannung, vom Alltag abschalten, Immunsystem-Stärken, Kreislauf-Anregen oder sich einfach etwas Gutes tun. 

 

Ätherische Öle sollten immer mit Bedacht ausgewählt und verwendet werden. Lass dich zu dem Thema am besten von einer Fachfrau/mann beraten. Zitrusöle sind zum Beispiel für ein Bad nicht geeignet, da sich die enthaltenen Säuren im warmen Badewasser lösen und die Haut stark reizen können. Mentholhaltige Öle sind für ein Bad absolut nicht geeignet, da sie die Haut und den Körper stark unterkühlen können. 

 

Auch auf die Qualität solcher Öle solltest du achten, verwende nur naturreine, echte ätherische Öle und keine Duftöle. Bewahre deine Öle dann richtig auf, am besten dunkel und kühl und verwende sie nicht über das Ablaufdatum hinweg. 

 

Für ein Aromabad muss das ätherische Öl immer mit einem Emulgator vermischt werden. Ansonsten würde es bloß an der Wasseroberfläche schwimmen und könnte da die Haut reizen. Dies können fette Öle sein wie Mandelöl, Olivenöl, Kokosfett oder Milch bzw. Obers. Es gibt auch die Möglichkeit, die Öle fettfrei zu mischen mit braunem Zucker, Honig oder Meersalz. Die fettreiche Variante gilt allerdings als besonders Haut-pflegend und kann immer gleich verwendet werden - Bade-Salze hingegen sollten eine Zeit lang mit dem Öl durchziehen können.  

 

Blogartikel Entspannungsbad
Foto: Eva Kaliwoda - Pixelio.de

Bitte beachte auch die Dosierung deines Aroma-Bades:

Für ein Vollbad reichen - je nach verwendetem Öl -

1 bis 10 Tropfen Öl aus! Durchschnittlich kannst du mit

4 bis 7 Tropfen rechnen, bei besonders stark wirkenden Ölen eben weniger. 

 

Ein Aromabad dauert zwischen 15 bis maximal 20 Minuten. Und das Badewasser sollte um die 38 °C haben. Diese grundlegende Empfehlung sollte schon beachtet werden, denn wenn du zu heiß und zu lange badest, kannst du deinen Kreislauf unnötig belasten. Um ein Entspannungsbad vor dem Einschlafen zu nehmen, würde sich sogar eine Temperatur um die 36 °C anbieten,

da wärmeres Wasser durchblutungsfördernd wirkt. 

 

Blogartikel: Entspannungsbad
© Manuela Rösner

So, nun aber zu meinem persönlichen Rezept:

  • 2 EL Kokosöl 
  • ca. 5 Tropfen Lavendelöl
  • 200 ml Kokosmilch oder Obers - optional

Die Öle in einer Tasse gut mischen, nach Bedarf Kokosmilch oder Obers zufügen und nochmals gut durchmischen. Das verleiht eine extra zarte Haut ;) 

 

Diese Mischung wird dann dem eingelaufenen Badewasser zugefügt. 

 

Nach dem Baden musst du aufpassen, dass du nicht ausrutscht, durch das Öl kann die Wanne eventuell recht rutschig werden. Ein Eincremen danach ist nicht notwendig und man duftet fein nach Kokos =) Allerdings solltest du aufpassen, dass du nicht mit dem Kopf untertauchst, diese Mischung ist nur schwer wieder aus den Haaren auszuwaschen. Durch die Öle solltet du nach dem Baden auch die Wanne gut auswaschen. 

 

Die besonderen gesundheitlichen Vorzüge von Kokosfett habe ich in diesem Artikel bereits erwähnt. 

 

Aber gerade eben in der Haut- und Körperpflege können wir von diesem Öl profitieren. Es eignet sich durch seine einzigartige Wirkstoffkombination hervorragend zur Pflege und Regeneration der Haut. Die darin enthaltene Laurinsäure macht das Öl besonders feuchtigkeitsspendend. Das enthaltene Vitamin E wirkt der Hautalterung entgegen und verbessert die Regenerationsfähigkeit der Haut. Kokosfett wirkt antibakteriell und ist entzündungshemmend. Es erhält den Säureschutzmantel der Haut, wodurch Hautprobleme wie Ekzeme und trockene, juckende Haut  mit einem regelmäßigen Bad mit Kokosöl verbessert werden können.

 

Wenn du dich mit Kokosöl eincremen möchtest, dann solltest du das immer nach dem Duschen machen, wenn die Haut noch leicht feucht ist, da Fette sonst dem Körper Feuchtigkeit entziehen können. Wenn du Kokosöl zum Beispiel mit Shea- oder Kakaobutter mischt, kannst du eine Creme herstellen die du auch auf trockener Haut verwenden kannst. 

 

 

Kokosöl findet in der Körperpflege vielerlei Verwendung. Ich mag den Geruch und das seidige Hautgefühl, das es nach dem Baden hinterlässt. Vielleicht möchtest du in Zukunft auch einmal ein Bad mit diesem Tollen Öl probieren oder hast schon Erfahrungen damit machen können? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und freue mich im Falle auf deinen Bericht  =) 

 

Enspannte Grüße 

und bis bald, 

deine Manuela

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