"SUPERfoods" - Kennst du sie auch, diese "heilenden" Lebensmittel?

Blogartikel Superfoods
Foto: Peter Röhl - Pixelio.de

SUPERfoods sind in aller Munde. Das sind besonders nährstoffreiche Lebensmittel, die als besonders förderlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden bezeichnet werden. 

 

Dir ist es bestimmt auch schon einmal so gegangen: du hast von einem Produkt gehört, das angeblich Wunder bewirken soll. Vielleicht hast du im Netz darüber gelesen oder eine Verkäuferin/Vertreiberin dieses Produktes hat dich darüber informiert. Oder vielleicht kennst du diesen beliebten Satz auch: "Du musst viel von diesem und jenem Essen, das ist ja soooo gesund !" ...

 

Daraufhin hast du dir gedacht, dass du das unbedingt einmal ausprobieren musst oder es sogar direkt gekauft. Ehrlich gesagt geht es mir hin und wieder selbst auch so, dass ich - wenn ich im Naturkostladen herumstöbere - mich von der Verkäuferin und ihren Erzählungen über das neueste "Wundermittel" beeinflussen lasse und das dann direkt kaufe...

 

Manche Menschen schwören eben auf gewisse Lebensmittel und neigen dann dazu, diese im Übermaß zu konsumieren. Dass ein zu viel von bestimmten Inhaltsstoffen auch negative Auswirkungen haben kann, daran denk keiner.

 

Meiner Meinung nach kann man nur solche Lebensmittel als SUPERfoods ansehen, welche man wirklich allen Menschen allgemein Empfehlen kann. Dazu zählen zum Beispiel Chia Samen, VCO Kokosfett, Oliven- und Leinöl, Kokoswasser und Steinsalz oder Himalaya Salz. Je nach Typ und Verträglichkeit zählen natürlich auch heimische Produkte von guter Qualität wie frische Kräuter, Obst (besonders Beeren) und Gemüse dazu. Solche LEBENSmittel sind für den Körper von besonderer Bedeutung. 

 

Jedes natürliche, unbehandelte Nahrungsmittel enthält gesundheitsfördernde Stoffe.

 

Das bedeutet aber nicht,

dass sie in unbegrenzten Mengen konsumiert werden sollen!

 

Was hier zählt ist die Vielfalt und nicht unbedingt die Menge: iss von unterschiedlichen Lebensmitteln lieber kleinere Mengen, dafür aber regelmäßig. Denn viel hilft nicht immer viel! Wenn du zum Beispiel täglich Ingwer-Tee trinkst, kann dir das schnell einmal zu viel werden. Ingwer wirkt nämlich sehr trocknend und erhitzend. Im Nu hast du so deinen Körper in eine Dysbalance gebracht - und das obwohl Ingwer an sich ja viele positive Eigenschaften hat.  

 

Zudem gibt es individuelle Unterschiede, welche zu berücksichtigen sind. Nicht jeder verträgt Knoblauch, Äpfel oder Grünkohl. Wenn dein Körper auf ein bestimmtes Nahrungsmittel sensibel reagiert, kann dessen wunderbare Wirkung plötzlich auf einen entzündungsfördernden Effekt umschlagen und dann wäre es besser, das Produkt zu meiden.

 

Es ist sogar möglich, dass manche Lebensmittel, die für dein Verständnis SUPERfoods sind, für deinen Stoffwechseltyp eher unpassend sind und für dich eine negative anstatt einer heilenden Wirkung haben! Jeder Mensch ist eben anders und so auch dessen Bedürfnisse. Die Individualität sollte immer an erster Stelle stehen, da kann diese Frucht oder dieser Samen noch so gesund sein, wenn es für deinen Typ nicht passt, wirst du nicht davon profitieren können. 

 

Höre deshalb gut auf deinen Körper und achte darauf, was dir gut tut - und was nicht. Besonders dann, wenn du neue Produkte ausprobierst! Und denke immer daran:

 

Die Dosis macht das Gift - von nichts ist ein zu-viel gut! 

 

 

In dem Sinne alles Gute und bis bald, 

deine Manuela

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