Süßigkeiten (speziell für Kinder)

Hallo lieber ernährungsbewusster Mensch,

 

heute geht es um ein sehr wichtiges Thema, nämlich Süßigkeiten, die speziell für Kinder gemacht bzw. beworben werden.

 

Meist wird viel zu wenig darauf geachtet (da es oft auch schwer zu kontrollieren ist), was und wie viel unsere Kinder wirklich Süßes am Tag und noch viel schlimmer - so ganz nebenbei - zu sich nehmen. 

 

Und dazu habe ich eine ganz besonders interessante Feststellung für dich gemacht:

Blogartikel Kinder Süßigkeiten

Fruchtzwerge: 13g Zucker/100 g - 1 Becher (50g) = 1,5 Stk. Würfelzucker

Milchschnitte: 29,5g Zucker/100g - 1 Stk. (28g) = 2 Stk. Würfelzucker

Kinder Riegel: 53,3g Zucker/100g - 1 Riegel (21g) = 2 3/4 Stk. Würfelzucker

Lachgummi: 52,1g Zucker/100g - 1 Portion (20g) = 2,5 Stk. Würfelzucker

Kinder Schokobons: 52g Zucker/100g - 1 Stk. (5,8g) = 3/4 Stk. Würfelzucker

Milky Way: 65,1g Zucker/100g - 1 Riegel (21,5g) = 3,5 Stk. Würfelzucker

 

1 Stk. Würfelzucker entspricht 4g

 

Auf dem Bild siehst du Süßigkeiten, speziell für Kinder. Daneben hab ich die jeweilige Anzahl an Würfelzucker gelegt, welche PRO Süßigkeit bzw. Portion enthalten sind!

 

Eigentlich erschreckend, dass der Verkauf solcher Produkte extra auf Kinder ausgerichtet ist! Oftmals wird einem durch die Werbung sogar noch vermittelt, wie „gesund“ und „wertvoll“ diese Süßigkeiten doch für dein Kind sind!! Die Kinder sehen das zu Hause im Fernsehen, vielleicht sogar nur nebenbei, und schon wollen sie es beim nächsten Einkauf auch schon haben. Die Industrie ist ja auch ganz schön gefinkelt, die Produkte werden ja auch so schön bunt und lustig verpackt, damit die (armen) Kinder noch mehr darauf ansprechen. Und wären die Produkte nicht so extrem süß, würden sie sie wohl gar nicht so gerne haben wollen… Dazu kommt noch, dass solche „Kinderprodukte“ auch immer in den unteren Reihen der Geschäfte eingeschlichtet sind, damit die Kleinen ja nichts übersehen können…

 

Achte daher so gut es dir möglich ist darauf, was dein Kind den ganzen Tag über so isst. Süßigkeiten – ja, dazu zählt auch ein Fruchtjoghurt, denn Früchte sind da nur sehr wenig drinnen, den Geschmack bekommt es durch Zucker – sollten wirklich nur ab und zu in kleinen Mengen gegessen werden und dann aber auch bewusst und nicht einfach so nebenbei. Da muss man sich vielleicht auch einmal selbst an der Nase nehmen, denn die Kinder schauen sich natürlich viel von den Eltern ab. Geregelte Essenszeiten, wenn möglich gemeinsam am Tisch sitzend, sind nicht nur für unsere kleinen Zeitgenossen von besonderer Bedeutung.

 

 

Biete deinem Kind natürlich süße Alternativen an:

  • Ein Stück Obst mit Nüssen, Joghurt oder Käse (achte aber darauf, dass du aktivierte Nüsse verwendest)
  • Ein selbstgemachtes Kompott mit Nüssen oder Samen und einem Klecks Schlagobers
  • Selbstgemachte Müsli-Schnitten oder Getreide-Schnitten aus Polenta, Hirse, Amaranth, Haferflocken, ... 
  • Eventuell gekaufte Fruchtriegel, da aber auf die Qualität achten (Bio und ohne Zucker)
  • Palatschinken als Zwischenmahlzeit, süß oder auch pikant (gerne auch glutenfrei)
  • Eventuell ein Stück selbstgemachten Kuchen oder Kekse, am besten glutenfrei und mit natürlichen Süßungsmitteln zubereitet

 

In meinem Shop findest du eine Rezeptmappe zum Thema „Süße Küche“ mit vielen leckeren gekochten alternativen Süßspeise-Rezepten, bzw. eine Rezeptmappe zum Thema „Bäckerein“. 

 

 

Bis bald, alles Liebe,

Manuela

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