PMS - Prämenstruelles Syndrom

Blogartikel PMS - Prämenstruelles Syndrom
Foto: S. Hofschlaeger - Pixelio.de

Hallo lieber gesundheitsbewusste Mensch, 

 

heute möchte ich auf ein sehr wichtiges Thema, welches uns Frauen oftmals betrifft, eingehen: PMS

 

Das Prämenstruelle Syndrom hat aus Sicht der TCM nämlich zwei Ursachen und wenn man es therapieren will, muss man natürlich den richtigen Ansatz kennen. Das werden wir heute besprechen. 

 

Bei PMS handelt es sich um körperliche sowie psychische Beschwerden, die regelmäßig einige Tage bis zu zwei Wochen vor dem Einsetzen der Regelblutung auftreten und dann mit dem Einsetzen der Blutung abklingen. 

 

Allgemeine Tipps:

  • Vermeide/reduziere Stress
  • Ein warmes Bad kann dir dabei helfen, dich zu entspannen und so die Muskulatur zu entkrampfen
  • Achte vor deiner Regel besonders auf deine Ernährung
  • Reduziere Kaffee, vermeide Alkohol 
  • Achte auf ausreichend Bewegung, mache ggf. Entspannungsübungen oder Yoga

 

1. Leber-Qi-Stagnation:

Speziell VOR der Mens kommt es zu Symptomen wie vermehrte Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Spannungen in der Brust und im Bauch, daher auch eine Abneigung gegen enge Kleidung; das Gefühl, als hätte man einen Kloß im Hals; Seufzen, kalte Hände. 

Diese Anzeichen verbessern sich nach dem Eintreten der Blutung. 

 

Zu dem Thema habe ich hier bereits einen Artikel geschrieben. Da findest du auch viele wertvolle Tipps, wie man einer Qi-Stagnation entgegen wirken kann. 

 

2. Leber-Blut-Mangel:

Bei einem Mangel an Blut stehen VOR der Mens Depressionen und Weinerlichkeit im Vordergrund, da die Leber einen Blut Mangel des Herzens mit sich zieht. Ein leichtes Ziehen in Brust und Bauch kann vorkommen. Die Menstruation ist eher unregelmäßig, es gibt kein-wenig und helles Blut. Nach der Mens fühlst du dich womöglich schwach und ausgelaugt.

 

Weiters können allgemeine Symptome eines Blut-Mangels auftreten:

Müdigkeit/Erschöpfungsgefühl, Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen/häufiges Aufwachen und viele Träume, Schwindel, Krämpfe, brüchige Nägel, Lichtempfindlichkeit der Augen und eine blasse Gesichtsfarbe

Diese Anzeichen verbessern sich meist durch Massage und Wärme. 

 

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Foto: Uschi Dreiucker - Pixelio.de

Zu den LEBENSMITTELN,

die speziell das Leber Blut aufbauen, zählen:

Trauben, Marillen, Kirschen, Feigen, Lychii, Pfirsich, Zwetschken, Ribisel, Beeren, Datteln, Goji Beeren;

Mohn, Pinienkerne, schwarzer Sesam; 

Spinat, Karotten, Fenchel, Kürbis, Rotkraut, rote Beete, Kartoffeln,

Mangold, Petersilienwurzel, Wurzelgemüse, Petersilie, Brennessel, Liebstöckel; 

Eier; Rind, Wachtel, Huhn, Leber; 

Grünkern, Hafer; rote Linsen 

 

Zubereitungsmethoden:

Fleisch in Rotwein kochen, süßes Getreidefrühstück in rotem Traubensaft gekocht,

Obst als Kompott, Hühnerfleisch oder Kalbsleber speziell nach der Regel, mit Petersilie würzen

 

MEIDEN solltest du bei einem Blut Mangel:

bittere, scharfe Gewürze, Kaffee, schwarzen Tee, Yogi Tee, Rauchen, Sauna bzw. extremes Schwitzen, auch nicht zu viel Sport; Rohkost, Südfrüchte und ganz wichtig, das gilt aber eigentlich generell: kein Schlaf bzw. erst nach Mitternacht schlafen zu gehen! 

 

 

Der Ursachen von PMS sind sich die Forscher noch nicht ganz einig. Jedenfalls scheint im Körper ein hormonelles Ungleichgewicht zu bestehen, bzw. verändern sich die Hormone zu der Zeit ja recht stark. Hier ist die stoffwechseltypgerechte Ernährung wieder von enormer Bedeutung. Nur wenn du dich typgerecht ernähst, bekommt dein Körper alle Nährstoffe die er braucht und wird so unter Anderem auch ein hormonelles Ungleichgewicht ausgleichen können, um auf allen Ebenen gut funktionieren zu können. Falls dich das Thema interessiert, findest du hier mehr dazu. 

 

 

Alles Gute und bis bald,

deine Manuela

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