Monatshygiene - Reine Frauensache

Hallo lieber gesundheitsbewusster Mensch!

 

Heute geht’s um ein reines Frauenthema: Die Monatshygiene

 

Binden und Co kosten nicht bloß viel Geld! Normalerweise bestehen solche Produkte aus Zellstoff, welcher zu Viskose weiterverarbeitet wird. Meist wird für die Bleichung der Produkte die Chemikalie Dioxin verwendet, damit Hygieneartikel schön weiß und sauber ausschauen.

 

Unter Anderem finden sich in Binden, Slipeinlagen und Tampons folgende Stoffe:

-       Chemikalien wie Dioxin- und Furanrückstände, die als krebserregend gelten

-       Pestizidrückstände von Baumwollbestandteilen, die nicht aus biologischem Anbau stammen (85 % Glyphosat befinden sich in Tampons und Damenbinden!) - ebenfalls krebserregend

-       Unbekannte Duftstoffchemikalien, die Störungen im Hormonsystem oder allergische Hautausschläge auslösen können

-       Kleber-Chemikalien die Entzündungen sowie Allergien der Haut auslösen können.

 

Da sich gerade im Intimbereich viele Blut- und Lymphgefäße befinden, gelangen die Giftstoffe so direkt in den Blutkreislauf.

 

Tampons, die lange Zeit im Körper sind und direkten Kontakt auf die Schleimhäute ausüben, sind da durchaus ein ernst zu nehmendes Thema! Zellstofffasern bleiben da immer im Körper zurück und trocknen die Schleimhäute aus.

 

Auch Stilleinlagen werden ähnlich hergestellt. Zusätzlich wird ein spezieller Superabsorber verarbeitet, der sogar in Windeln zu finden ist!

 

Neben dem ganzen Müll, den wir unserem Körper da zumuten, geben wir das Gleiche dann der Umwelt wieder, beim Entsorgen der Hygieneartikel. Und somit entsteht ein Teufelskreislauf…

 

Es gibt ein paar interessante Seiten im Netz dazu, www.erdbeerwoche.com bietet zum Beispiel auch ganz gute Alternativen.

 

Mittlerweile habe ich mich ja mit meiner Menstruationstasse angefreundet. Obwohl ich sagen muss, dass es sehr viel Übung erfordert und etwas gewöhnungsbedürftig ist. Es gibt eine riesen Auswahl dieser Tassen in unterschiedlichen Größen, Ausführungen und Preiskategorien. Sie bestehen aus weichem, medizinischem Silikon, das man beim Tragen nicht spürt und werden nach der Verwendung einfach in kochendem Wasser desinfiziert. Falls du dich auch für diesen Weg entscheiden solltest, musst du halt am Anfang vielleicht etwas experimentierfreudig sein und darfst auch nicht gleich aufgeben, falls es zu Beginn nicht ganz so funktionieren sollte.

Diese Menstruationskappen gibt es übrigens schon seit den 30er Jahren! Hast du das gewusst? Da die Kappe bis zu 10 Jahre verwendbar ist, würden Binden- und Tampon Hersteller allerdings mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen müssen, würden mehr Frauen solche Tassen verwenden. Daher werden solche Produkte auch nicht beworben. Schade eigentlich, dabei ist das doch so eine tolle Variante! 

 

Es ist übrigens nicht eklig, deine Mens gehört zu dir dazu und ist eigentlich etwas ganz Wertvolles und total spannend, wie ich finde– mehr zu dem Thema erfährst du in diesem Artikel. 

 

 

Also dann, viel Spaß beim Erkunden der (neuen?) Produkte, alles Liebe und bleib gesund!

 

Deine Manuela

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