Weizenfreie Ernährung - Ist das machbar?

Blogartikel Weizenfreie Ernährung
Foto: Andreas Rieser - Pixelio.de

Hallo lieber ernährungsbewusster Mensch!

 

Heute möchte ich dir erklären, warum ich (oder vielleicht auch bald schon du) Weizenfrei zu essen versuche.

 

Im Artikel über Glutensensitivität bzw. im zugehörigen PDF habe ich ja die Auswirkungen von dem Klebereiweiß bereits beschrieben.

 

Als nicht direkt betroffene Person ist es aber gar nicht so einfach, auf Produkte, die Glutein enthalten, zu verzichten. Und ich denke hin und wieder einmal Glutenhaltige Nahrungsmittel zu verzehren ist nicht so schlimm solange es sich dabei nicht unbedingt um konventionellen Weizen handelt.

Gut, Brot und Gebäck esse ich sowieso eher wenig und aufgrund meines Stoffwechseltyps nehme ich auch keine Unmengen an Getreide mehr zu mir. Aber hin und wieder möchte man halt dann doch auch was „Normales“ essen und da versuch ich eben dann, den konventionellen Weizen und die Produkte, in denen er enthalten ist, so gut es geht zu vermeiden. Dies könnte auch dein erster Schritt sein, in eine glutenfreie Zukunft zu starten?

 

(Inspiziere auch mal die Verpackungen von Süßigkeiten, wie oft sich da Weizen versteckt oder zumindest oben steht, dass das Produkt Spuren von Weizen enthalten kann! Du wirst erstaunt sein, wie oft das der Fall ist!)

 

Blogartikel Weizenfreie Ernährung Aufbau Getreidekorn
Foto: Klopfermuehle.de

 

Die Getreidequalität ist jedenfalls ein wichtiger Faktor bei diesem Entschluss:

Das Getreidekorn besteht aus drei Teilen,

dem Mehlkörper, dem Keim und der Kleie.

 

Weißmehl enthält nur den Mehlkörper und dieser besteht aus Weizenstärke und 8 – 14 % Eiweiß, das 80 – 90 % Gluten enthält.

 

 

Heute wird das Saatgut selbst mit Fungiziden und Pestiziden behandelt. Anschließend wird die Pflanze mit natürlichen Substanzen und mit synthetischen Wachstumsregulatoren behandelt. Bei der Lagerung kommen Insektizide zum Einsatz inklusive einer Begasung. Und die mangelhafte Vermahlung (Weißmehl) sowie die mangelhafte Weiterverarbeitung (Weißmehlprodukte und der falsche Umgang mit Getreide zu Hause -> Phytinsäure) machen die minderwertige Getreidequalität aus.

 

Wenn ich Brot kaufe, dann verwende ich ein reines Roggensauerteigbrot. Es ist sehr sehr schwierig, welches ohne Germzusatz zu finden. Die Bäcker verwenden Hefe gerne als Starthilfe zum Aufgehen. Ohne Germ würde es einfach zu lange dauern – obwohl der gesundheitliche Aspekt wichtiger sein sollte, als der Zeitliche… Die beste Variante wär es natürlich, selbst sein Brot zu backen. Vorgenommen habe ich es mir länger schon, mal wieder etwas auszuprobieren. Wenn ich ein gutes alternatives Rezept gefunden habe, werde ich es dir gerne mitteilen =)

 

Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen sind von Natur aus glutenfrei. Man kann aus diesen Getreidesorten ebenso wie aus Reis oder Mais gute Alternativen zaubern. Emmer, Einkorn und Kamut zählen zu den Ur-Weizen Sorten. Die sind noch nicht so überzüchtet wie der konventionelle Weizen. Ansonsten sind Roggen und Dinkel – und die Produkte daraus - auch gute Alternativen zu Weizen. Du siehst, es gibt also genug natürliche Varianten, um dem Weizen aus dem Weg zu gehen.

 

 

Also dann, alles Gute und bis bald, bleib gesund, deine Manuela

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