Glutensensitivität - bist auch DU womöglich betroffen?

Glutensensitivität
Foto: Rainer Sturm - Pixelio.de

Hallo lieber ernährungsbewusster Mensch!

 

Diesmal geht’s um die Glutensensitivität. Die Infos sind aber nicht nur für Betroffene interessant!

 

Gluten, Kleber oder Klebereiweiß ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das in den gängigsten Getreidesorten vorkommt.

 

Das Hauptproblem, das mit dem Klebereiweiß zusammenhängt ist vor allem die Tatsache, dass nur die Zöliakie als Erkrankung in der Schulmedizin anerkannt ist und viele Menschen nicht Bescheid wissen. Da das Problem meist unerkannt und unverstanden ist, gibt es auch eine große Verwirrung zu dem Thema. Weiters führen die verschiedenen Bezeichnungen zu Unklarheiten.

 

Die Ursache liegt wohl in der Verschandelung des Weizens durch Umzüchtungen. Das moderne Getreide enthält viel mehr Glutein als die Urgetreidesorten. Ein Übermäßiger Konsum an Gluten kommt noch hinzu.

 

Was bewirkt Gluten:

  • Auslösen von Zöliakie (Glutenunverträglichkeit, Glutenintoleranz, Sprue)
  • Auslösen von Glutensensitivität (Glutenunverträglichkeit, nicht zöliakische Glutenunverträglichkeit)
  • Es beeinflusst das Immunsystem – führt zu einer Schwäche
  • Es beeinflusst das Verdauungssystem – Verdauungsprobleme wie Entzündungen im Darmtrakt, ein Mangel an guten Darmbakterien und ein Enzym- sowie ein Nährstoffmangel sind die Folgen
  • Es beeinflusst das Verhalten
  • Es verhindert optimale Gesundheit
  • Es verhindert optimale Leistung
  • Die Probleme treten alltäglich auf
  • Die Probleme treten oft Zeitverzögert auf (bis zu drei Tage später), das heißt es ist ein oft weitverbreitetes aber unerkanntes Problem (außer bei Zöliakie – direkte Reaktion)
  • Die Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden

Kopfschmerzen, chronische Verdauungsbeschwerden, Schlaflosigkeit, Verhaltensstörungen, Probleme am Knochen- und Gelenkapparat, niedriger Energiepegel, Hautprobleme, Immunschwäche und Übergewicht sind nur ein Teil der Symptome, die durch Glutensensitivität ausgelöst werden können.

 

Leider (oder zum Glück?) können Probleme und Symptome, die durch Gluten ausgelöst werden, nicht mit Medikamente behandelt werden. Nimmt man bei einer vorhandenen Glutensensitivität weiterhin Gluten zu sich, kommt es zu Langzeitschäden wie permanentem Organschäden, Gewebeschäden, einem geschwächten Immunsystem und Gewichtsproblemen! Eine Glutensensitivität ist viel weiter verbreitet, als Zöliakie und es kann sich sogar Zöliakie daraus entwickeln, wenn man als Betroffener weiterhin Gluten konsumiert. Gluten macht uns sogar süchtig!

 

Wodurch entsteht eine Glutensenistivität:

1.      Überkonsum an Getreide und Produkten daraus

2.      Schlechte Getreidequalität

 

Verwendung von Gluten bzw. Vorkommen:

Es wird zum Backen oder auch als Klebstoff verwendet. Gluten versteckt sich aber auch in Aromastoffen, Stabilisatoren, Emulgatoren, Verdickungsmitteln oder Geschmacksverstärkern. Daher wird es vorwiegend bei Fertigprodukten und in der Wurstproduktion eingesetzt.

 

Zu den glutenhaltigen Getreiden zählen:

Weizen (auch Grieß, Bulgur und Couscous), Einkorn, Emmer, Kamut, Dinkel, Grünkern, Roggen, Gerste, Triticale (Kreuzung aus Roggen und Weizen) und (verunreinigter) Hafer

 

Auch auf verarbeitete Produkte aus den genannten Getreiden ist zu verzichten. Weiters wird Glutein oft Produkten, die Stärke enthalten, zugesetzt.

 

 

Zum Thema Glutensensitivität habe ich auch eine Infomappe erstellt. Hier kannst du Sie als PDF erwerben. Zu dem Thema halte ich übrigens auch einen Vortrag

 

 

Also dann, bleib gesund und alles Gute, deine Manuela

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